5 grundlegende Tipps, um E-Commerce Seiten zu testen




Viele unserer Kunden kommen aus dem E-Commerce Bereich und auch unsere Partner arbeiten täglich mit E-Commerce Unternehmen, mit dem Ziel, deren Traffic besser zu konvertieren.  Wir befragten 3 Experten mit jahrelanger Erfahrung im E-Commerce nach ihren besten Ratschlägen, um Klicks, Verkäufe und Umsatz nach oben zu schrauben.

Kevin Eichelberger von Blue Acorn hat 2 Tipps für uns parat:

1. Testen Sie alles, das Sie ändern. 

Viel zu oft schalten Unternehmen die Veränderungen im Design oder der Funktionalität der Seite bereits live, ohne jedoch zu testen, ob diese Veränderungen sie zu ihrem anfänglichen Ziel führen. Jede Veränderung sollte eine Teststrategie im Hintergrund haben, damit Sie den Effekt ihrer Veränderungen, positiv oder negativ, klar messen können.

Optimierung Ihrer Webseite sollte keine separate, sondern eine ins Softwaredevelopment integrierte Disziplin sein.

2. Augen auf den Umsatz.

Gerade im E-Commerce nutzen wir häufig Umsatz pro Besucher als das vorherrschende Ziel, da es den durchschittlichen Wert einer Bestellung miteinbezieht. Dies ist eine Größe, die Sie durch regelmäßiges Testen verbessern können.

Matt Wishnow von Clearhead hat ebenfalls 2 Expertentipps für alle E-Commerceplattformen:

3. Stellen Sie Schwachstellen heraus. 

Wir baten unsere Kunden, uns 20 Kundenbeschwerden der letzten 3 Monate zuzusenden. Wir lasen sie, lasen sie noch einmal und lasen sie dann ein letztes Mal. Wir konnten dann 2 Gruppen identifizieren: Vorschläge für Verbesserungen und Beschwerden über Schwachstellen. Den Rest ignorierten wir. Diese Beschwerden versuchten wir durch gründliche Analyse in Ideen zu verwandeln, die uns helfen, die wichtigsten Probleme besser anzugehen. (Hier ein Artikel zur effektiven Generierung von Ideen für Tests)

4. Probieren Sie User Tests aus. 

Wir haben User Tests mit UserTesting.com auf der neuen Seite eines potenziellen Kunden ausprobiert . Wir beobachteten echte Menschen wie sie relevante Aktivitäten auf der Seite unseres potenziellen Kunden durchführten. Wir stellten den Probanden während des Tests Fragen und fanden heraus, welche Seitenelemente sich als zu große Herausforderung darstellten und wo Kunden nicht mehr weiter kamen. Wir schrieben uns diese Herausforderungen auf und entwickelten Ideen, um diese Probleme zu attackieren. Viele Menschen wissen um den Nutzen von User Tests, allerdings war es nicht immer so einfach wie heute, in ein paar Tagen komplette User Tests durchzuführen. Wir können uns den Ideenfindungsprozess ohne User Testing kaum noch vorstellen.

Brad Messinger von Rise Interactive hat den letzten wichtigen Tipp rund ums Testen:

5. Nutzen Sie Integrationen.

Paaren Sie Testen mit anderen Formen der Analyse, wie zum Beispiel Heat Maps. Diese können Ihnen dabei helfen, Hypothesen zu erstellen. Heat Maps sind ein großartiges Mittel, um qualitativ zu untersuchen, was genau User auf Ihrer Seite alles machen (oder auch nicht machen). Durch Mousebewegungen können Sie die Aktionen und somit die Prozesse der Besucher nachvollziehen, Sie können die Verdichtungen von Klicks ausmachen, Scrollingmuster erkennen und noch vieles mehr. Die Rückschlüsse, die Sie aus der Analyse von Heat Maps ziehen können, sind extrem wertvoll für die Optimierung Ihrer Webseite. Sie helfen Ihrem Team, bessere Hypothesen und eine kongruentere Strategie rund um das Thema Website Testing zu entwickeln und die Bereiche zu finden, die das größte Optimierungspotenzial aufweisen.

P.S.

Natürlich ist Optimizely das favorisierte Werkzeug all derer, die im E-Commerce optimieren möchten. Seien Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus und beginnen Sie jetzt damit, online zu testen: